Unser Küchenchef Robin Kaiser im Gespräch:

  • Wo haben Sie kochen gelernt?
    Da ich schon meiner Oma „mit-geschnippelt“ habe, interessierte ich mich schnell für frisches Obst, Gemüse und hochwertige Fleischwaren. In Weinböhla fing ich meine Ausbildung zum Metzger an. Dort gab es auch ein kleines Bistro, in dem ich hin und wieder eingesetzt wurde und merkte, dass mir das Kochhandwerk mehr Freude bereitete. Nach zwei Jahren zog ich nach Bad Waldsee, wo ich im „Grünem Baum“ mein letztes Lehrjahr erfolgreich beendete. Danach folgten höchst lehreiche Zeiten in verschiedene Betrieben. Unter anderem zwei Jahre bei Albert Bouley im Waldhorn in Ravensburg. Aber in Kürze: Das Beenden der Lehrzeit heißt noch lange nicht, dass man ausgelernt hat.

  • Was war das prägendste Erlebnis während Ihrer Ausbildung?
    Am Ende meiner Lehrzeit wurde ich von der IHK Oberschwaben aufgefordert für die Kreisvorstände des Landes zu kochen. Diese sagten danach: „aus dem Kaiser kann mal was Großes werden". Danach qualifizierte ich mich für die Deutschen Meisterschaften und belegte dort den vierten Platz. Das machte mich schon etwas stolz.

    Was sollen die Gäste bei einem Besuch der „Speisemeisterei“ erleben?
    Unsere Gäste, sollen sich bei uns wohlfühlen, abschalten können, die gute Qualität unserer Gerichte genießen und so mit einem guten Gefühl den Tag ausklingen lassen.

  • Gibt es besondere Herausforderungen bei der Leitung eines Theaterrestaurants?
    Die größte Herausforderung ist die Organisation. Zeit, Koordination der Mitarbeitern, die Qualität der Speisen - alles muss innerhalb von maximal zwei Stunden professionell abgewickelt werden.

    Was kochen Sie selbst am liebsten?
    So ein richtiges „Lieblingsgericht“ hab ich nicht wirklich. Wenn ich mit Freunden oder alleine Zuhause koche, wird das meist eine längere Angelegenheit. Wir gehen einkaufen ohne Einkaufszettel, einfach das, was gerade Appetit macht. Und dann wird los „gebrutzelt“ ohne lange darüber nachzudenken.